Digital Leadership - wie verändert sich Führung im digitalen Umfeld?

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Was wir in den letzten 20 Jahren als notwendige Führungskompetenzen und –haltung postuliert und gelebt haben, wird den Anforderungen der digitalen Organisation nicht mehr gerecht. Wir stehen vor der Herausforderung, auf einem Markt bestehen zu müssen, der von hoher Innovationskraft und Veränderungsgeschwindigkeit geprägt ist. (lt. HAYS Report 2017)

82% der befragten Führungskräfte sehen es als größte Herausforderung an, diese Veränderungen sinnvoll zu handeln  -  61% betrachten den Umgang mit der steigenden Komplexität im Führungsbereich als besonders schwierig.
Welche Felder müssen denn die erfolgreichen  „Digital Leader“ von morgen nun abdecken?

A „Hybride Führungskompetenz“

Führungskräfte müssen heute in der Lage sein, hybrid zu führen, d.h. klassische Führung mit agiler Führung zu kombinieren. Vor allem altbekannte Unternehmen, die sich auf die Reise in die digitale Transformation begeben, brauchen in der Umbruchphase Führungskräfte, die beide Welten beherrschen und erkennen, wann was gebraucht wird.

B „Führen mit Distanz“

Heute sind Teams mehr und mehr multinational zusammengesetzt, arbeiten in verschiedenen Zeitzonen und bestehen oft aus eigenen Mitarbeitern, externen Kräften und Beratern. Diese „virtuellen Teams“ zusammenzustellen, zu trainieren und zu führen – das erfordert interkulturelle, sprachliche und methodische Kompetenz! Die Führungskraft als Befähiger und Beziehungs-Manager ist gefragt. 

C „Führen mit Vertrauen“

Digitale Organisationen benötigen einen hohen Vernetzungsgrad, dafür braucht es Transparenz und Vertrauen! Vernetzte Zusammenarbeit bedeutet, dass Aufgaben nur gemeinsam mit anderen Abteilungen und Bereichen bewältigt werden können. Vertrauenskultur wird erreicht durch offenes Miteinanderreden -  hierzu sind kommunikative Stärken sowie Networking-Kompetenzen erforderlich. Dabei spielen moderne Kommunikationstools eine gewichtige Rolle.

D „Führen als Befähiger“

Arbeitswelt 4.0  bedeutet auch, dass Führungskräfte eine hohe Lern- und Veränderungs-kompetenz mitbringen müssen – und genau das müssen sie auch ihren Mitarbeitern ermöglichen: Lernen am Arbeitsplatz, um schneller auf veränderte Bedingungen im Job reagieren zu können. Eine angstfreie Lernkultur mit regelmäßigen Feedbacks ist notwendig, um lebenslanges Lernen = Verändern im Job erst möglich zu machen.

E „Eigene Methodenkompetenz“

Führungskräfte müssen sich – jenseits von technischen oder betriebswirtschaftlichen Fachkenntnissen – im methodischen Bereich wie z.B. agilen PM weiterentwickeln, damit sie in der Lage sind, schnelle und fundierte Entscheidungen mit und für ihre Mitarbeiter zu treffen.

Die Bereitschaft zu interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen Führungskräften ist essenziell, wenn man z.B. beurteilen möchte, ob sich aus der neuesten Entwicklung ein erfolgreiches Geschäftsmodell ableiten liesse. Auch die Fähigkeit, große Datenmengen auszuwerten und zu teilen, spielt dabei eine wichtige Rolle!

Sie haben Fragen zur Umsetzung? Sie wünschen sich Beratung und Unterstützung? Sprechen Sie mit uns - wir bringen Sie nach vorn!

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Wolfgang, 20.08.2019 um 10:20